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Die richtige Pflege von Hortensien: Alles was du wissen musst

Hortensien, wissenschaftlicher Name: Hydrangea, gehören zur Familie der Hortensiengewächse. Diese beliebten Ziersträucher wachsen meist als Stauden. Ihre großen bunten Blütenkugeln sehen wirklich umwerfend aus. Hortensienblumen stammen ursprünglich aus den gemäßigten Regionen Süd- und Ostasiens sowie Nord- und Südamerikas. Aus diesen Wildformen ging die Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla) hervor. Die sommergrünen Gewächse werfen erst zum Winter hin ihr Blätterkleid ab.

Herkunft und Arten

Wie bereits angemerkt, stammen die Wildformen der Hortensien-Pflanzen aus dem Dickicht der Wälder Ost- und Südasiens sowie Nord- und Südamerikas. Je nach Sorte werden die Sträucher mit den opulenten Blütenballen mehrere Meter hoch. Es gibt sogar kletternde Pflanzen, die eine Wuchshöhe von bis zu 7 Metern erreichen. In diesem Ratgeber stellen wir dir einige unterschiedliche Hortensien-Sorten näher vor:

Zu den bekanntesten Hortensien gehören:

  • Bauernhortensie: (Hydrangea macrophylla), sie stammt ursprünglich aus Japan und begeistert Blumenliebhaber mit ihren weißen, rosafarbenen oder roten Blüten. Rosafarben und rot blühende Sorten werden durch Zugabe von Aluminiumdünger blau.
  • Bavaria: (Hydrangea macrophylla), diese Art besitzt ballförmige zweifarbige kleine Blüten (weiß, innen blau). Sie erreicht eine Höhe von 100 bis 150 Zentimeter.
  • Samt-Hortensie: (Hydrangea sargentiana), sie erhielt ihren Namen wegen ihrer weichen Blätter.
    Bouquet Rose: (Hydrangea macrophylla), bei dieser Sorte ist auch die Kübelkultur möglich. Die Blume mit den rosa-lila Ballblüten blüht vom Juli bis September.
  • Rispenhortensie: (Hydrangea paniculata), sie blüht im Sommer, dann bildet diese Sorte große Blütenrispen.
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Rispen-Hortensie Limelight®, im ca. 17 cm-Topf

Steckbrief

  • Standort der Pflanze: schattig/halbschattig
  • Blütenform: In Rispen oder doldenartigen Blütenständen
  • Blütenfarbe: je nach Sorte, weiß, rot, blau, grün, violett
  • Blütezeit: Je nach Region Juli bis September
  • Alter: Teilweise mehrjährig; 2 bis 5 Jahre
  • Blätter: Je nach Art, breite und nach oben hin spitz zulaufende Blätter, mit glattem oder gezacktem Rand
  • Wuchstyp: Einige Arten wachsen kräftig in die Breite.
  • Wuchshöhe: Von 1 bis 7 Meter
  • Wuchseigenschaften: Die Pflanzen wachsen schnell. Es gibt sie als Halbsträucher, Sträucher, als kleine Bäume oder als Kletterhortensien.
  • Blütenfarbe: Viele Farben möglich, angefangen von Weiß bis Rosa, Rot, Blau und Violett
  • Blütezeit: Je nach Standort/Region von Juli bis September. Die Blütezeit der Hortensien hängt von der Art und Sorte sowie von ihrer Pflanzzone ab. Die meisten neuen Hortensien bilden im Frühsommer Knospen aus, um im folgenden Sommer zu blühen. In heißen Klimazonen kann die Hortensie in der Sommerhitze zum Blühen aufhören, aber im Herbst wieder blühen.
  • Licht: Einige der Züchtungen vertragen auch die pralle Sonne, die meisten Arten lieben es allerdings halbschattig.
  • Bodenart: Die Hortensie gedeiht in leicht sauren Böden, die viel organisches Material enthalten, besonders gut. Staunässe ist zu vermeiden, obwohl sie feuchte Erde mag. Bei schweren Böden kannst du Kompost untermischen. Auf diese Weise wird die Bodenqualität verbessert.
  • Bodenfeuchte: Wie bereits kurz angemerkt ist die Hortensie eine eher durstige Pflanze. Allerdings können durchnässte Böden zu einer Wurzelfäule führen.
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Hortensien: Die richtige Pflege

Schütze die Sträucher vor Schädlingen und Krankheiten, indem du Sorten mit resistenten Eigenschaften auswählst. Bei den Blumen handelt es sich um zuverlässige Blüher, die allerdings nach dem Pflanzen ordentlich gegossen werden müssen. Sie brauchen zudem nährstoffreiche Erde, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Hortensie sollte mit weichem Regenwasser gegossen werden.

Hortensien gießen

Die Hortensie sollte mit weichem Regenwasser gegossen werden. Großblättrige und glatte Arten benötigen mehr Wasser. Alle Sorten profitieren von konstanter Feuchtigkeit. Morgens zu gießen, verhindert das Verwelken der Pflanzen an heißen Tagen.

Hortensie düngen

Bereits beim Pflanzen sollte dem Strauch ein organischer Langzeitdünger zugegeben werden. Verwende am besten einen Hortensien-Dünger, der auch den Insekten nicht schadet. Anzumerken ist, dass der Dünger bei den Bauern-Hortensien den Grundstein zur Blütenfarbe legt.

Hortensie schneiden

Um schöne Hortensienblüten zu erhalten, musst du bei Bauernhortensien, Tellerhortensien und Samthortensien im Frühling die erfrorenen Triebspitzen und die alten Blüten mit der Gartenschere wegschneiden. Im Herbst wird dicht oberhalb der ersten Knospe geschnitten. Die Schneeball- und die Rispenhortensie kannst du auch im Herbst zurückschneiden, achte darauf, dass immer ein Augenpaar am Trieb bestehen bleibt. Bei der “Endless Summer” wird auch im Sommer immer wieder einmal gekappt.

Hortensie vermehren

Grabe einen kleinen Graben in der Nähe deiner Pflanze. Biege einen Ast (mit Kratzern in der Rinde) nach unten, sodass er den Boden berührt und noch circa 30 Zentimeter aus der Erde herausragt. Fülle den Graben mit Anzuchterde aus, gießen nicht vergessen. Dann beschwere das Ganze mit einem Ziegel. Es bildet sich ein eigenes Wurzelsystem, sodass du den Zweig an einen neuen Standort verpflanzen kannst.

Hortensie überwintern

Die meisten Arten sind zwar winterhart, aber du kannst sie mit Tannenzweigen, einem Jutesack und Mulch vor Kälte schützen. Hast du die Hortensie im Kübel gepflanzt, dann übersiedle sie in ein Winterquartier, entweder in den Wintergarten oder in die Garage. Pflanzen in größeren Kübeln können den Winter auch an einem geschützten Außenbereich verbringen.

Nützliches Zubehör

Du benötigst eine Gartenschere für den Rückschnitt und einen biologischen Hortensien-Dünger, der einen hohen Kaliumgehalt aufweist. Mithilfe einer Gartenkelle lässt sich der Boden um die Pflanze problemlos auflockern. Geeignete Pflanzgefäße sind zum Beispiel schöne (bunte) Tontöpfe.

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