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Johannisbeere: Reiche Ernte mit der richtigen Pflege

Johannisbeeren (Ribes) sind leckere Naschfrüchte, die aus der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae) stammen. Sie werden in Fruchtsäften, Konfitüren und Gelees verwendet. Wahrscheinlich schienen Rote Johannisbeeren zum ersten Mal bereits vor dem 15. Jahrhundert in den Niederlanden und Dänemark auf. Mit den Züchtungen von Roten Johannisbeeren begann man im 14. Jahrhundert in den Klostergärten. Schwarze Johannisbeeren wurden erst viele Jahre später als Kulturpflanzen entdeckt.

Herkunft und Arten

Bereits im 14. Jahrhundert wurden Johannisbeeren in Klostergärten gepflanzt. Es gibt mittlerweile mehr als 100 Arten, die in kühlen, feuchten, nördlichen Klimazonen gedeihen. In diesem Ratgeber werden einige Arten vorgestellt.

Rote Johannisbeeren (Ribes rubrum)

Sie stammen aus Kreuzungen der heimischen Ursprungsart Ribes rubrum mit verschiedenen anderen Wildarten. Zu ihren geschmackvollsten Sorten gehören:

  1. Detvan: Eine mittelspäte Sorte mit mittelgroßen Früchten
  2. Heinemanns Spätlese: Mit kleinen bis mittelgroßen Früchten, die ein frisch-fruchtiges Aroma besitzen.
  3. Junifer: Dabei handelt es sich um eine robuste und spätblühende Sorte, deren Beeren ab Juli geerntet werden.
  4. Red Lake: Die mittelgroßen Beeren sind mittel- bis dunkelrot und sehr aromatisch. Daher eignen sie sich für den Frischverzehr.
  5. Rondom: Die Beeren dieser Sorte sind mittelrot und leicht säuerlich.

Schwarze Johannisbeeren (Ribes nigrum)

Die Sorten mit den herben Geschmacksnoten werden für Desserts und für die Likör- und Fruchtsaft Herstellung verwendet. Die Beeren lassen sich auch einfrieren.

  1. Andega: Dabei handelt es sich um eine sehr frühreife Sorte mit großen, pechschwarzen Früchten.
  2. Ben Alder: Ihre mittelgroßen Beeren haben eine rötlich/schwarze Farbe und schmecken süß-säuerlich. Sie eigenen sich für den Frischverzehr, für Fruchtsäfte und für Marmeladen etc.
  3. Black Pearl: Dabei handelt es sich um eine mittelspäte Sorte mit aromatischen schwarzen Früchten.

Weiße Johannisbeeren (Ribes sativa)

Sie stammen aus besonderen Kreuzungen aus roten Stachelbeergewächsen.

  1. Weiße Jätte: Diese Beeren mit der weiß-gelben Fruchtfarbe schmecken mild und süß. Sie eignen sich für den Frischverzehr sowie für Tortenfüllungen.
  2. Blanca: Die Spätreife Sorte mit den großen Beeren hat einen sehr hohen Fruchtertrag. Ihre aromatischen Beeren eignen sich für Gelees und Marmeladen.

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Steckbrief

  • Wissenschaftlicher Name: Ribes nigrum (schwarz), Ribes rubrum (rot od. weiß)
  • Weitere Namen: Ribisel (Österreich) Ahlbeere (Norddeutschland)
  • Pflanzenfamilie: Stachelbeergewächse
  • Wuchstyp: Strauch oder Hochstamm
  • Pflanzung & Standort: in Gärten, zwischen Obstbäumen oder als Containerpflanzen
  • Wuchshöhe: Zirka 1,00 bis 1,50 m
  • Blütenfarbe: grünlich-gelb bis rot
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Früchte: Je nach Sorte, schwarze, rote oder weiße Beeren
  • Bodenart: Gut durchlüfteter, nährstoffreicher Boden
  • Arten: Weltweit circa 150 Sorten
  • Wuchstyp: Als Strauch oder Hochstamm
  • Wuchshöhe: 100 cm bis 150 cm.
  • Wuchseigenschaften: Johannisbeeren sind winterharte Sträucher /Halbsträucher, die auch in Kübeln gepflanzt werden können. Johannisbeere-Pflanzen haben keine Stacheln und sie können maximal 2 Meter hoch werden. Rote Johannisbeeren eignen sich auch zur Heckenbildung.
  • Blütenfarbe: Je nach Sorte; grünlich-gelb bis leicht rötlich
  • Blütezeit: April bis Mai
  • Licht: Ribisel lieben einen hellen Standort in der Sonne oder im Halbschatten.
  • Bodenart: Ahlbeeren gedeihen in humus- und nährstoffreichen Böden besonders gut. Wird die Johannisbeere im Kübel gepflanzt, sollte der Container einen Durchmesser von mindestens 30 Zentimeter haben. Der Boden sollte gut durchlüftet sein.
  • Bodenfeuchte: Pflanzen im Kübel müssen das ganze Jahr über regelmäßig bewässert werden. Auch bei Johannisbeere-Pflanzen im Garten ist für eine gleichmäßige Bodenfeuchte zu sorgen. Staunässe ist zu vermeiden.
  • Nährstoffbedarf: Die Sträucher benötigen eine gleichmäßige Nährstoffversorgung. Das erste Mal wird im Mai mit einem Spezialdünger für Beeren gedüngt. Direkt nach der Ernte erfolgt eine Nachdüngung, am besten nach dem Regen, damit der Boden die Nährstoffe gut aufnehmen kann. Auf diese Weise wird die Bildung von neuem Fruchtholz gefördert.

Der ideale Standort für Johannisbeerpflanzen

Ribisel bevorzugen reichhaltigen Boden. Sie brauchen einen warmen, halbschattigen Standort, damit der Ertrag reichhaltig ausfällt. Die Pflanzen tolerieren keine Staunässe. Johannisbeere Pflanzen im Kübel solltest du an einem sonnigen, windgeschützten Platz auf dem Balkon oder auf der Terrasse abstellen.

Johannisbeeren: Die richtige Pflege

Johannisbeersträucher können relativ alt (12 bis 15 Jahre) werden. Es lohnt sich daher für einen gut durchlässigen Boden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0 zu sorgen. Bei lehmiger Erde oder einem zu sandigen Boden ist es empfehlenswert, viel organisches Material einzuarbeiten. Trage Rindenmulch rund um die Pflanzen auf, er hält die Erde feucht und verhindert das Austreiben von Unkraut.

Johannisbeeren gießen

Es ist wichtig Johannisbeeren Pflanzen von Beginn an regelmäßig zu bewässern. Denn diese Flachwurzler benötigen während der Blüte und dem Fruchtansatz gleichmäßige Feuchtigkeit. Staunässe ist zu vermeiden. Bei Johannisbeeren im Kübel ist ein gewisses Fingerspitzengefühl beim Gießen gefragt.

Johannisbeeren düngen

Verwende einen speziellen Beerendünger, der viele organische Bestandteile enthält. Daneben ist für eine gleichbleibende Bodenfeuchtigkeit zu sorgen.

Johannisbeeren schneiden

Alle Äste, die älter als vier Jahre sind, werden im Frühling in Bodennähe abgeschnitten. Zwei bis drei kräftige Triebe dürfen stehen bleiben, sodass der Strauch insgesamt acht bis zwölf Triebe hat.

Johannisbeeren vermehren

Ribisel lassen sich mit circa 20 cm langen Stecklingen mit mindestens zwei bis drei Augen vermehren. Diese Stecklinge werden entweder in ein Anzuchtbeet oder in einen Kübel (Erde feucht halten) gesetzt, zwei Augen müssen herausschauen. Sobald die Triebe etwa fünf bis zehn Zentimeter lang sind, werden die Spitzen abgeschnitten. Nach circa einem halben Jahr kannst du die Stecklinge an ihren festen Platz umsetzen.

Johannisbeeren überwintern

Johannisbeersträucher, die in den Boden gepflanzt wurden, sind in der Regel winterhart. Auch die Pflanzen im Kübel bleiben im Freien, sie können mit Rindenmulch und Reisig vor starkem Frost geschützt werden.

Nützliches Zubehör

Du benötigst eine Gartenschere, eventuell einen großen Kübel zum Pflanzen, einen Gartenschlauch oder eine Gießkanne und einen speziellen biologischen Beerendünger. Außerdem solltest du dir auch Rindenmulch besorgen, um den Boden feucht zu halten.

Weiterführende Infomationen und Quellen

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